Rückblick auf das Open-Air-Konzert von Soundaround am 16.06.2018 im Hofgut Frauengrund

Applaus für unser großartiges Publikum, mit Euch kann man Feste feiern! Von Anfang an habt Ihr uns durch unser Konzert getragen. Es lag ein Hauch von Spannung, Bereitschaft für Neues und Feierlaune in der Luft, die uns sofort erfasst und angespornt haben.
Man merkte Euch an, dass Ihr Euch in dem wunderschönen Ambiente des Gutshofes und der liebevoll, farbenfroh und ideenreich gestalteten Deko wohl gefühlt habt.
Die Lounge Area wurde begeistert angenommen, die diversen Getränke gleich ausprobiert. Viel Lob ernteten wir auch für unser mediterranes Essen, die Schnitzel Burger und Hot Dogs. Nicht zu vergessen wäre auch noch der „Daddy Cool“ Horst Eilbacher, der in der Pause mit erfrischendem Eis die Zuschauer erwartete.

Außerdem spielte das Wetter mit und wir konnten bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen 350 Gäste bei uns begrüßen!

Da doch viele nicht kommen konnten, folgt nun nachstehend unser Bericht:

Mit ihrer witzigen, spritzigen und schlagfertigen Moderation führten Annika und Stefan unterhaltsam durch das Programm und eroberten die Sympathie der Zuschauer im Sturm.
„Summertime“, mit diesem Musikstück stimmten uns Eva und Stefan mit Ihren Saxophonen musikalisch auf das Motto dieses Abends ein. Sehr gefühlvoll gaben sie uns eine weitere Kostprobe ihres Könnens mit dem Stück „Feelings“.
Apropos Musik, hier möchten wir auch unsere Musiker Chris Mikolaj, Chris Schmittner, Paul Ansmann und Valentin Kneisel erwähnen, die mit ihren Instrumenten unseren Liedern den letzten Schliff gegeben haben und so manches Stück durch grandiose Solos aufgewertet haben.
Unsere ersten Gäste waren das Men`s Quartett. Julius Schüssler, Simon Reuß, Kilian und Johannes Haßkerl überzeugten uns mit feinem Humor und sehr stimmgewaltig von ihrer These „Küssen kann man nicht alleine“. Konnten wir es zuerst nur erahnen, so war uns allen spätestens nach dem Lied „The Longest Time“ und der Zugabe

„Sweet Spirit“ klar, dass diese vier Herren waschechte „Rampensäue“ (lt. Duden Bühnenkünstler mit Leib und Seele) sind, die sicher auf der Bühne daheim sind und durch ihre sympathische Art das Publikum in ihren Bann ziehen können.
Ganz bescheiden, mit einem kleinen Lächeln im Gesicht steht Rebecca Kneisel auf der Bühne, ihre Ukulele in der Hand, die so gut zu dieser kleinen, zierlichen Person passt. Mit einer unglaublichen Leichtigkeit und doch sehr selbstsicher singt sie „Escape my mind“ und „Riptide“. „Ex´s and Oh´s“ begann sie ganz zart und endete mit überraschender Power in ihrer phantastischen Stimme. Welch Gegensätze prallen da auf eine wunderbare Art und Weise zusammen!
Die Herzen der James Bond Fans schlugen wohl höher bei der Darbietung des Klein-Ensembles aus unseren eigenen Reihen. Sehr harmonisch und einfühlsam konnten Annika Görlich, Carina Stegmann, Corinna Sauer-Krafft, Sarah Hartmann, Christoph Ruppert, Johannes Haßkerl und Stefan Keim uns die Dramatik und den Glamour dieses anspruchsvollen Musikstücks transferieren.
Möchte man die von unserem Dirigenten Johannes Haßkerl ausgesuchten Lieder in Kategorien einteilen, so könnte man die Begriffe gefühlvoll, fröhlich, schwungvoll und groovend auswählen.
Zu den gefühlvollen Songs könnte man „California Dreamin´“, „Hello“ und „Yesterday“ zählen, die durch gekonnt eingesetztes Variieren der Lautstärke Leben eingehaucht bekamen. Als Solistin brillierte bei „Hello“ Annika Görlich mit ihrer schönen weichen, sanften Stimme.
In die Rubrik fröhlich könnte man „Caravan of Love“, „Rote Lippen soll man küssen“, „The Lazy Song“ und „Du hast´n Freund in mir“ einreihen. Diese Lieder verbreiten einfach gute Laune. Sie vermitteln Leichtigkeit oder besser gesagt „The sunny side of life“. Es ist aber nicht zu unterschätzen, wieviel Arbeit in diesen Liedern steckt um diese Leichtigkeit zu erlangen. Als Solisten sind hervorzuheben bei „Caravan of Love“ unsere Carina mit ihrer glasklaren Sopranstimme. Dieses Lied führte sie in schwindelnde Höhen, die sie durch fleißiges Üben spielend präsentieren konnte.  Ebenso „glänzen“ konnte bei „Rote Lippen soll man küssen“ unser Franz Josef Büttner mit seiner tiefen Bassstimme, die wie geschaffen ist für dieses Lied.
Schwungvoll könnte man die Titel „We´ve Got The Swing“, „Hit the Road Jack“ und „Sway“ nennen. Bei diesen Liedern „kribbelt“ es in den Beinen, es fällt schwer still zu sitzen. Da machte unser Publikum keine Ausnahme. Während „We´ve Got the Swing“ schwungvoll aber verhaltener im Rhythmus war, hörte es sich bei „Hit the Road Jack“ schon viel intensiver an. Sehr lautstark wurde dieser böse Jack vertrieben. Bei diesem Stück probierten sich Angelika Berninger und Stefan Keim erfolgreich am Rappen aus. Bei „Sway“ kamen die Liebhaber lateinamerikanischer Musik auf Ihre Kosten. Durch gezielt eingesetzte Dynamik und mit viel Harmonie wurde der mitreißende Marimba Rythm gekonnt in Szene gesetzt.
In die Kategorie groovend passt „Royals“ und der „4 Chords Song“. Als uns Johannes den „4 Chords Song“ vorstellte, dachten wir „Oh Gott, das schaffen wir nie“, immer wieder diese schnelle Umstellung auf ein neues Lied. Das war sehr anstrengend und arbeitsintensiv. Doch die Mühe hat sich gelohnt. Viele Solisten konnten mit eingebunden werden und man konnte dem Publikum direkt ansehen, wie es begeistert versuchte die Liedtitel zu erraten.
Ein Lied lässt sich hier nirgends zuordnen. Es war für uns der absolute Supergau mit vielen Schikanen, die da u.a. wären die portugiesische Sprache, das flotte Tempo, die vielen dah dn dah dn dahs, mas que na das und maracatus. Bis wir hier schlaggenau auf den Punkt kamen war für uns alle inklusive Dirigent eine große Herausforderung. Jedoch, wir gaben nicht auf und es hat sich gelohnt, wie wir an den Beifallsstürmen erkennen konnten.  
Mit viel Applaus, Lob und Anerkennung ging dieses schöne Konzert zu Ende. Gefeiert wurde jedoch noch bis in die frühen Morgenstunden. Schön war`s!
Nun ist es Zeit DANKE zu sagen:
Bei unserem phantastischen Publikum, das mit Lob und Anerkennung sehr großzügig umgegangen ist, sodass uns jetzt noch schwindelig ist. Einige haben sich mit den Worten verabschiedet „Wir kommen nächstes Jahr wieder!“.
Bei der Familie Cibis, die uns die Location zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank für die Unterstützung, wir haben uns sehr wohl gefühlt bei Euch.
Bei unseren lieben, fleißigen Arbeitsbienchen vom Gemischten und auch Männerchor. Ebenso bei unseren Familien, die wochenlang Rücksicht genommen haben und das obwohl manche Männer fast am Verhungern waren und den Gürtel enger schnallen mussten. 
Bei den Anwohnern des Hofguts, die an diesem Abend ein Auge und vielleicht auch die Ohren zugedrückt haben, sollte es zu laut bzw. zu spät geworden sein. Danke für das entgegengebrachte Verständnis.
Bei Lothar Rauscher für das Bestücken unserer Lounge Area und, und, und. Für gute Ideen hat er nach eigener Aussage immer ein offenes Ohr, dies können wir nur bestätigen!
Bei Bernd Kapp und seinem Team, die uns wieder in den richtigen Ton und Licht gesetzt haben.
Bei unseren Sponsoren, die uns den Druck von Plakaten und Eintrittskarten ermöglicht haben.
Bei unseren mitwirkenden Gästen, Rebecca Kneisel und dem Men´s Quartett, sowie den vier Musikern. Ihr seid jederzeit wieder gerne willkommen!
Bei unserem Dirigenten Johannes Haßkerl, der uns mit viel Ehrgeiz, Ausdauer, Geduld und Engagement auf das Konzert vorbereitet hat. Der auch mal geschluckt hat, obwohl er sich vielleicht gerne anderweitig artikuliert hätte.

Dafür lieben wir Dich!
Man könnte die Auflistung noch um einige erweitern. Sollte jemand vergessen worden sein, verzeiht uns das. Deshalb an dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle, die in irgendeiner Form an unserem Konzert beteiligt oder auch betroffen waren für die Hilfe und das uns entgegengebrachte Verständnis.
Es hat uns allen sehr großen Spaß bereitet! Der Erfolg macht den Aufwand wieder wett. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.
Übrigens, wer mal das Singen in unserem Chor ausprobieren möchte, ist uns jederzeit herzlich willkommen. Einfach vorbeikommen, immer mittwochs zwischen 19:30 Uhr und 21:00 Uhr.
Bericht von Heidrun Stadtmüller